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Schulordnung

 

Allgemeine Regeln und Grundsätze

 

An der Oberschule Jade lernen und arbeiten wir innerhalb einer sozialen Gemeinschaft. Damit dieses Gemeinschaftsleben funktioniert, ist es wichtig, dass alle am Schulleben Beteiligten ihre Rechte, Pflichten und Regeln kennen und sich danach richten. Maßgebend sind die Grundlagen im Niedersächsischen Schulgesetz und die ergänzenden Bestimmungen unserer Schule.

 

Die Lehrkräfte haben das Recht, ungestört zu unterrichten.

Die Schüler/innen haben das Recht, ungestört zu lernen.

Jeder muss die Rechte des anderen akzeptieren.

 

Die Atmosphäre an unserer Schule soll bestimmt sein von Höflichkeit, Freundlichkeit, Respekt und Fairness. So wie der Einzelne geachtet werden möchte, bringt er dem Anderen auch Achtung entgegen.

 

Die Zusammenarbeit erfolgt nach demokratischen Spielregeln und verlangt von allen Verantwortungsbewusstsein. Unterschiedliche Meinungen sind wichtig, jede Meinung soll ernst genommen werden. Man setzt sich sachlich mit anderen Standpunkten auseinander.

 

Wir verzichten bei der Bewältigung von Problemen und Konflikten auf jede Form von Gewalt. Niemand verbreitet Angst und Schrecken. Niemand lacht andere aus oder beschimpft sie. An unserer Schule soll es weder körperliche noch verbale Gewalt geben.

 

Wir tolerieren andere Kulturen und Religionen, akzeptieren die Gleichberechtigung der Geschlechter und sorgen für Chancengerechtigkeit. Wir machen anderen Mut, helfen ihnen und grenzen niemanden aus.

 

Wir nehmen Rücksicht und sorgen für Sicherheit auf dem Schulgelände. Wir achten darauf, dass unsere Schule sauber und gepflegt bleibt, deshalb gehen wir mit Materialien und Einrichtungsgegenständen sorgsam um.

 

Wir sind pünktlich und zuverlässig.

 

Die Schulzeiten an der Oberschule Jade sind wie folgt geregelt:

 

  • Ø 07:55 – 08:40      1.Stunde
  • Ø 08:40 – 08:45      kleine Pause
  • Ø 08:45 – 09:30      2.Stunde
  • Ø 09:30 – 09:50      1. große Pause
  • Ø 09:50 – 10:35      3. Stunde
  • Ø 10:35 – 10:40      kleine Pause
  • Ø 10:40 – 11:25      4. Stunde
  • Ø 11:25 – 11:45      2. große Pause
  • Ø 11:45 – 12:30      5. Stunde
  • Ø 12:30 – 12:35      kleine Pause
  • Ø 12:35 – 13:20      6. Stunde

 

Nach der 5. bzw. 6. Stunde (maßgeblich ist der Stunden- oder Vertretungsplan) verlassen alle Halbtagsschüler umgehend das Schulgelände und begeben sich auf den Heimweg. Fahrschüler stellen sich geordnet an der Bushaltestelle auf und fahren mit dem nächsten Bus nach Hause.

 

 

 

  • Ø 12:30 – 13:50      lange Mittagspause
  • Ø 13:20 – 13:50      kurze Mittagspause

 

Ganztagsschüler haben von 12:30 – 13:50 die Möglichkeit, in der Mensa ein Mittagessen einzunehmen.

 

Das Schulgelände wird während der Mittagspause nicht verlassen.

 

Aufenthaltsmöglichkeiten während der Mittagspause bestehen in der Mensa, der Aula und auf dem Schulhof. Darüber hinaus dürfen sich Schülerinnen und Schüler auch in ihren jeweiligen Klassenräumen aufhalten, um dort in Ruhe Arbeiten erledigen zu können. In keinem Fall dürfen Störungen für den übrigen Unterricht entstehen.

 

  • Ø 13:50 – 15:20      Nachmittagsunterricht

 

Ganztagsschüler verlassen jetzt umgehend das Schulgelände und verhalten sich wie oben beschrieben.

 

 

Verhalten im Schulgebäude

 

Nach Betreten des Schulgrundstücks begeben sich alle Schülerinnen und Schüler in ihren eigenen Klassenraum, nicht auf den Schulhof.

 

Erst bei Ertönen des Gongs versammelt man sich vor den entsprechenden Fachräumen.

 

Nach dem Unterricht in Fachräumen oder nach Wahlpflichtkursen werden die Schulsachen direkt in den jeweiligen Klassenraum gebracht, danach geht es sofort nach draußen.

 

Innerhalb des Schulgebäudes gehen wir und verhalten uns leise. Rennen, Toben, Ballspiele usw. sind nicht erlaubt.

 

Der Verwaltungsbereich sollte nur bei wichtigen Anlässen und nur von Einzelpersonen aufgesucht werden. Die Sprechzeiten des Sekretariats sind zu beachten.

 

Die Schulbücherei ist in den Pausen kein allgemeiner Aufenthaltsraum. Zugang haben das Büchereiteam und natürlich alle, die Bücher lesen oder ausleihen wollen (siehe Dienstplan).

 

Der Sanitätsraum steht nur erkrankten oder verletzten Schülern zur Verfügung, wenn der Schulsanitätsdienst informiert ist.

 

Der Streitschlichterraum wird nur in Absprache und bei notwendigen Anliegen mit den anwesenden Streitschlichtern genutzt (siehe Dienstplan).

 

Vor dem Schulkiosk stellt man sich an und wartet geduldig auf die Bedienung. Die Anweisungen der Mitarbeiter im Schulkiosk-Team sind zu befolgen.

 

Die Toiletten sind keine Aufenthaltsräume und werden nur für ihren eigentlichen Zweck aufgesucht. Die Räume werden – auch im Sinne des Reinigungspersonals – sauber gehalten.

 

Die Aula wird nur betreten, wenn eine Aufsicht dies erlaubt. Die Bühne wird nur für Aufführungen genutzt. Das Betreten ist daher nur im Beisein einer Lehrkraft erlaubt.

 

Jeweils der Jahrgang 7 übernimmt den Ordnungsdienst. Das bedeutet, dass die Schüler dieser Klassen für die Sauberkeit auf dem Schulgelände und im Gebäude zuständig sind. Sie erstellen dafür einen Dienstplan.

 

Das Schulgelände darf während der Schulzeit ohne Genehmigung durch die Schulleitung oder die Lehrkräfte nicht verlassen werden.

 

Das gilt auch für Ganztagsschüler während der Mittagspause.

 

 

Ergänzende Regeln

 

Mobiltelefone dürfen nur zur Entgegennahme oder zum Versenden von Nachrichten und nur in den Pausen auf der überdachten Fläche vor den Toiletten benutzt werden. Aufnahmen mit diesen Geräten sind aus Datenschutzgründen grundsätzlich verboten.

 

Mobiltelefone werden während des Unterrichts grundsätzlich ausgeschaltet.

 

Verlusten wird nicht nachgegangen, Schäden werden von Seiten der Schule bzw. des Schulträgers nicht ausgeglichen.

 

Alkohol, Tabakwaren und andere Drogen sind in der Schule, auf dem gesamten Schulgelände und auf dem Schulweg strikt verboten! Hier gilt zusätzlich das Jugendschutzgesetz.

 

Das Mitführen von Waffen aller Art, Munition, Feuerwerkskörpern, Feuerzeugen, Streichhölzern u.a. ist strikt verboten (siehe auch Waffenerlass).

 

Bei Feuer- und Katastrophenalarm verhalten sich alle Schüler nach dem Alarmplan, der in jedem Raum angebracht ist. Den Anweisungen der Lehrkräfte und der Sicherheitskräfte ist Folge zu leisten.

 

 

Pausenregelung

 

Nach Beendigung der Stunde durch die Lehrkraft verlassen alle Schüler zügig den Klassenraum und gehen auf den Schulhof. Die Lehrkräfte verlassen als letzte den Raum.

 

Wer einmal das Gebäude verlassen hat, kommt erst mit dem Gong zurück.

 

Bei Regenpausen (auf Durchsage achten!) bleiben die Schüler in den eigenen Klassenräumen.

 

Die Nutzung von Rollschuhen oder Rollen unter den Schuhen ist verboten.

 

Die Abgrenzungen auf dem Schulhof müssen unbedingt beachtet werden. Die Anpflanzungen werden nicht betreten.

 

Auf dem Spielplatz verhält man sich so, dass niemand gefährdet wird.

 

Es werden keine Gegenstände geworfen, weder auf dem Grundstück noch aus dem Grundstück heraus.

 

 

 

Benutzung der Spielgeräte

 

Die Spielgeräte werden morgens vor Unterrichtsbeginn, in den kleinen Pausen und in angesagten Regenpausen nicht benutzt.

 

An allen Geräten wird sich so verhalten, dass Mitschüler nicht zu Schaden kommen können.

 

Die vom Schülerrat ausgegebenen Spiele werden schonend behandelt und müssen am Ende der Pause zurückgebracht werden.

 

Das Drehkarussell wird nur von Schülern der Klassen 5 und 6 benutzt, d.h. auch, dass ältere Jahrgänge keine „Hilfsdienste“ beim Drehen leisten.

 

Die Seilbahn wird nur einzeln benutzt. Der Sitz wird nach dem Anschlag am Ende wieder an den Start zurück geschoben. Ohne Gedränge und Geschubse übernimmt hier der nächste Nutzer usw.

 

Bei Verstößen können die Aufsichten die Schließung einzelner Geräte oder des gesamten Spielplatzes anordnen.

 

Lehrkräfte können mit ihren Lerngruppen in eigener Verantwortung auch zu anderen Zeiten die Spielgeräte nutzen. Es ist aber darauf zu achten, dass keine Störungen für den übrigen Unterricht entstehen.

 

 

Sonderregelung für die 10. Klassen

 

Die 10. Klassen dürfen im Gebäude bleiben und die Sitzecke auf dem oberen Flur oder ihren jeweiligen Klassenraum zum Aufenthalt nutzen.

 

Die Schüler dieser Klassen sorgen für Ruhe, Ordnung und Sauberkeit. Sie achten auch darauf, dass sich dort keine anderen Schüler aufhalten.

 

Ist dies nach Auffassung der Lehrkräfte nicht gewährleistet, kann diese Ausnahme sofort aufgehoben werden.

 

Allgemeine Klassenregeln

 

Vor Beginn einer Unterrichtsstunde wird das benötigte Arbeitsmaterial bereit gelegt.

 

Zur Begrüßung stehen bitte alle auf. Kopfbedeckungen werden abgenommen (Ausnahme religiöse Gründe). Mitgebrachte Kopfhörer u.ä. werden nicht weiter am Körper getragen.

 

Während des Unterrichts wird nicht gegessen oder Kaugummi gekaut. Das Trinken wird in der Regel auf die Pausen beschränkt. Ausnahme: Bei längeren Klassenarbeiten darf getrunken werden.

 

Wenn der Klassenraum ganz verlassen wird, sind alle Arbeitsplätze aufzuräumen und die Stühle hoch zu stellen. Das gilt auch für Fachräume und Wahlpflichtkurse.

 

Die Klassenräume werden stets sauber und ordentlich gehalten. Wände, Möbel und sonstige Einrichtungen werden nicht beschmiert.

 

 

Abfälle werden in die dafür vorgesehenen Behälter getrennt entsorgt.

 

Im Rahmen dieser Schulordnung können für einzelne Klassen zusätzliche Regeln aufgestellt werden.

 

 

Konsequenzen bei Verstößen

 

Verstöße gegen die Schulordnung ziehen Konsequenzen nach sich. Grundlage dieser Konsequenzen sind die Bestimmungen des Niedersächsischen Schulgesetzes, die bestimmte Erziehungsmittel und Ordnungsmaßnahmen vorsehen.

 

Erziehungsmaßnahmen, die ohne Klassenkonferenz von Lehrkräften angeordnet werden können:

 

  • Ø Verpflichtung zur Nacharbeit versäumter Aufgaben, auch unter Aufsicht am Nachmittag.
  • Ø Angemessene Entschuldigung bei Fehlverhalten gegenüber anderen.
  • Ø Gespräch, Beratung und Mediation durch Sozialpädagogin, Streitschlichter, Lehrkräfte.
  • Ø Ausschluss aus der laufenden Unterrichtsstunde.
  • Ø Übertragung von besonderen Arbeiten und Aufgaben.
  • Ø Wiedergutmachung angerichteter Schäden.
  • Ø Ausschluss vom Schulhof während der Pausen.

 

Ordnungsmaßnahmen, die von einer Klassenkonferenz ausgesprochen werden können:

 

  • Ø Überweisung in eine Parallelklasse.
  • Ø Zeitweiliger Ausschluss vom Unterricht oder von bestimmten Fächern.
  • Ø Ausschluss vom Unterricht bis zu 3 Monaten.
  • Ø Überweisung an eine andere Schule.

 

 

 

Diese Vereinbarungen gelten für alle Schülerinnen und Schüler, die Eltern und Erziehungsberechtigten, die Lehrerinnen und Lehrer sowie alle innerhalb der Schule tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

 

 

 

Diese Schulordnung wurde auf der Gesamtkonferenz am 13.06.2013 beschlossen.

 

Die wichtigsten Schulbusregeln, aufgestellt vom Landkreis Wesermarsch:

 

  • Nicht toben, laufen Fangen spielen an der Haltestelle. Dabei kann man schnell im Eifer des Gefechts auf die Fahrbahn geraten.

 

  • Ranzen und Taschen in der Reihenfolge abstellen, in der man an der Haltestelle angekommen ist. Damit ist die Reihenfolge beim Einsteigen gerecht verteilt, niemand muss an der Tür drängeln.

 

  • Nicht gegen die Bustüren drücken, beim Einsteigen nicht drängeln! Bei Druck blockieren die Türen automatisch und gehen nicht auf. Außerdem kann man stolpern oder stürzen.

 

  • Die Fahrkarte schon vor dem Einsteigen bereit halten und dem Busfahrer unaufgefordert vorzeigen. Dann gibt es keinen Stau und keinen Zeitverlust und niemand braucht ungeduldig zu werden.

 

 

  • Im Bus die Schultasche auf den Boden stellen oder auf den Schoß nehmen. Mit Ranzen auf dem Rücken sitzt man unsicher. Taschen gehören nicht in den Mittelgang – Stolpergefahr! – und nicht auf die Sitzplätze, denn andere möchten auch sitzen.

 

  • Gut festhalten, wenn man stehen muss! Wer im Bus umherläuft oder steht, ohne sich festzuhalten, ist bei einer plötzlichen Bremsung besonders gefährdet.

 

 

  • Nichts mutwillig zerstören oder beschmutzen! Vorhandene Schäden dem Fahrer oder Busbegleiter melden. Kaputte Sicherheitseinrichtungen, z.B. Haltegurte oder Sitzbefestigungen, sind eine Gefahr für euch selbst.

 

  • Während der Fahrt nicht mit dem Fahrer unterhalten oder miteinander streiten! Der Fahrer wird abgelenkt und kann nicht ausreichend auf den Verkehr achten. Das passiert auch, wenn ihr tobt oder untereinander streitet. Dadurch entsteht erhöhte Unfallgefahr.

 

 

  • Hinweis und Anweisungen des Fahrers oder Busbegleiters befolgen! Die Anweisungen sind keine Schikane, sie dienen ausschließlich eurer Sicherheit.

 

  • Niemals vor oder hinter dem haltenden Bus über die Straße laufen! Auch auf Radfahrer achten! Immer warten, bis der Bus abgefahren ist. Erst dann kann man genau sehen, ob die Straße frei ist. Nicht alle Radfahrer nehmen Rücksicht auf aussteigende Fahrgäste.

 

  • Ganz bürokratisch: Alle Fahrgäste haben sich so zu verhalten, wie es die Sicherheit und Ordnung des Betriebes und die Rücksicht auf andere Personen gebieten.